Erwachsene Kinder aus suchtbelasteten Familien (EKS)

Erwachsene, die in ihrer Kindheit und Jugend in einer suchtbelasteten Familie aufgewachsen sind (z. B. Vater oder Mutter alkoholabhängig waren), tragen diese Last meist ein Leben lang mit sich. Aufgewachsen mit dem Gefühl "nicht vertrauen, nicht fühlen, nicht darüber sprechen zu dürfen" kommen Betroffene aus Suchtfamilien im Erwachsenenalter an ihre psychischen Grenzen. Aufkommende Lebensaufgaben führen in diesen Situationen meist zu:

  • Selbstwertkrisen
  • Unsicherheiten in der eigenen Identität
  • Beziehungsproblemen bis hin zur Beziehungslosigkeit
  • Schwierigkeiten in der Berufsfindung
  • Ängsten vor Eigenständigkeit
  • Überverantwortung für Andere
  • einem starken Kontrollbedürfnis
  • Problemen sich von den Bedürfnissen Anderer abzugrenzen
  • selbstschädigendem Verhalten
  • Depression und Leere
  • psychosomatischen Beschwerden
  • eigenem riskanten Suchtmittelkonsum bis hin zur Entwicklung einer eigenen Suchterkrankung 
  • Co-Abhängigkeit

 

Oftmals sind den Betroffenen die Zusammenhänge der psychischen Beschwerden mit ihren Kindheitserfahrungen und daraus entwickelten Bewältigungsmöglichkeiten nicht immer bewusst. Erlebte Vernachlässigungen oder traumatische Erlebnisse aus der Kindheit prägen das aktuelle Leben und führen manchmal in eigenes Suchtverhalten.

Eine Psychotherapie kann in solchen Fällen hilfreich sein, sich mit seiner Lebensgeschichte auseinanderzusetzen und das eigene Leben in zufriedenstellendere Bahnen zu lenken.

Eine ambulante Psychotherapie für Erwachsene Kinder aus suchtbelasteten Familien ist in meiner Praxis möglich.